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Hautkrebsvorsorge nach dem Sommer: Warum der Herbst der beste Zeitpunkt ist

Der Herbst ist der beste Zeitpunkt für deine Hautkrebsvorsorge. Der Sommer liegt hinter uns – mit langen Tagen am See, Urlaub am Meer und vielen Stunden im Freien. Deine Haut hat in dieser Zeit mehr UV-Strahlung abbekommen als im ganzen restlichen Jahr. Genau deshalb lohnt sich jetzt ein genauer Blick.

Hautkrebsvorsorge nach dem Sommer: Rücken mit Muttermalen im SonnenlichtHautkrebsvorsorge im Herbst

08.10.2026 | Dr. Charlotte Marian (Grillitsch) Dr. Charlotte Marian (Grillitsch) - Fachärztin für Dermatologie und Spezialistin für Ästhetik und Venen

4 Gründe für eine Hautkrebsvorsorge im Herbst

1. Die UV-Bilanz des Sommers ist gezogen

UV-Strahlung ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für Hautkrebs. Jeder Sonnenbrand und jede intensive Sonnenstunde hinterlässt Spuren in den Hautzellen – auch wenn du davon zunächst nichts siehst. Nach dem Sommer kann deine Hautärztin oder dein Hautarzt beurteilen, ob sich dadurch etwas verändert hat.

2. Muttermale können sich im Sommer verändern

Sonne regt die Pigmentzellen an. Bestehende Muttermale können dunkler, größer oder unregelmäßiger werden, und neue Flecken können dazukommen. Werden solche Veränderungen früh erkannt, sind die Heilungschancen bei Hautkrebs sehr gut.

3. Die Bräune ist verblasst

Gebräunte Haut kann Auffälligkeiten überdecken. Im Herbst ist die Haut wieder heller, Pigmentmale heben sich deutlicher ab und lassen sich genauer beurteilen. So wird die Untersuchung aussagekräftiger.

4. Rechtzeitig vor der nächsten Saison handeln

Ist eine Behandlung oder eine Muttermalentfernung nötig, ist der Herbst dafür ideal. Narben heilen in der sonnenärmeren Zeit besser ab und sind weniger UV-Strahlung ausgesetzt. Bis zum nächsten Frühling ist alles verheilt.



Was passiert bei der Hautkrebsvorsorge?

Die Untersuchung ist schmerzfrei, braucht keine Betäubung und hat keine Ausfallzeit.

  1. Kurzes Gespräch: Wir fragen nach Hautkrebs in der Familie, nach Hautveränderungen und danach, wann deine letzte Vorsorge war.
  2. Ganzkörperuntersuchung: Du machst dich bis auf die Unterwäsche frei. Wir sehen uns die gesamte Haut an – auch Kopfhaut, Zehenzwischenräume und Stellen, die du selbst kaum siehst.
  3. Digitale Dokumentation mit FotoFinder: Muttermale und auffällige Hautstellen werden video- und fotogestützt erfasst. So können wir sie Jahr für Jahr vergleichen und erkennen Veränderungen früh.
  4. Befund und Beratung: Du erfährst sofort das Ergebnis. Bei Bedarf besprechen wir die nächsten Schritte, etwa eine Kontrolle oder die Entfernung eines Muttermals.

Alle Details zu Ablauf und Kosten findest du auf unserer Seite zur Hautkrebsvorsorge in Wien.

Tipp: Komm ohne Make-up und Nagellack, damit wir auch Gesicht und Nägel gut beurteilen können.


Muttermale selbst kontrollieren: die ABCDE-Regel

Zwischen zwei Vorsorgeterminen kannst du deine Haut selbst im Blick behalten. Die ABCDE-Regel hilft dir dabei, auffällige Muttermale zu erkennen:

BuchstabeBedeutungWorauf du achten solltest
AAsymmetrieDas Mal ist ungleichmäßig geformt, nicht rund oder oval.
BBegrenzungDer Rand ist unscharf, ausgefranst oder verwaschen.
CColour (Farbe)Das Mal hat mehrere Farbtöne, etwa Braun, Schwarz, Rötlich oder Grau.
DDurchmesserDas Mal ist größer als etwa 5 Millimeter.
EEntwicklungDas Mal verändert sich in Größe, Form, Farbe oder Höhe.

Auch Jucken, Bluten oder eine Wunde, die nicht abheilt, sind Warnzeichen. Trifft einer dieser Punkte zu, warte nicht auf den nächsten Routinetermin – lass die Stelle zeitnah bei einer Muttermalkontrolle ansehen.



Für wen ist eine Hautkrebsvorsorge besonders wichtig?

Grundsätzlich profitiert jeder Erwachsene von einer regelmäßigen Hautkontrolle – und auch Kinder sollten auf Muttermale untersucht werden. Besonders wichtig ist die Vorsorge, wenn du:

  • einen hellen Hauttyp, helle Augen oder rote bzw. blonde Haare hast
  • viele Muttermale (mehr als 50) oder ungewöhnlich geformte Male hast
  • als Kind oder Jugendliche/r häufig Sonnenbrand hattest
  • viel im Freien arbeitest oder Sport treibst
  • Solarien nutzt oder genutzt hast
  • Hautkrebsfälle in der Familie hast
  • ein geschwächtes Immunsystem hast, etwa durch Medikamente

Wie oft? Ist alles in Ordnung, reicht eine Kontrolle einmal im Jahr. Nach weißem oder schwarzem Hautkrebs kann eine Nachsorge bis zu alle drei Monate nötig sein – den passenden Abstand legen wir gemeinsam fest. Der Herbst ist ein guter fixer Termin: So wird die Vorsorge zur jährlichen Routine.



Fazit: Hautkrebsvorsorge im Herbst fix einplanen

Nach dem Sommer zeigt die Haut am deutlichsten, was die Sonne hinterlassen hat. Die Bräune ist weg, Veränderungen sind gut zu erkennen, und eventuell nötige Behandlungen heilen bis zur nächsten Saison ab. Hautkrebs ist früh erkannt sehr gut behandelbar – ein kurzer Termin kann viel bewirken.

Vereinbare jetzt deinen Termin zur Hautkrebsvorsorge bei Med&Skin – deinem Hautarzt in Wien an der Oper (1010), am Hauptbahnhof (1100) und in Neuwaldegg (1170). Wir nehmen uns Zeit für deine Haut und beantworten gerne all deine Fragen.

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Häufige Fragen zur Hautkrebsvorsorge nach dem Sommer

Warum ist der Herbst ein guter Zeitpunkt für die Hautkrebsvorsorge?
Nach dem Sommer ist die Bräune verblasst, Muttermale heben sich deutlicher ab und Veränderungen durch die UV-Strahlung lassen sich gut beurteilen. Nötige Behandlungen heilen in der sonnenärmeren Zeit besser ab.

Wie oft sollte man zur Hautkrebsvorsorge gehen?
Ist alles in Ordnung, reicht eine Kontrolle einmal im Jahr. Nach weißem oder schwarzem Hautkrebs kann eine Nachsorge bis zu alle drei Monate nötig sein.

Tut die Hautkrebsvorsorge weh?
Nein. Die Untersuchung ist schmerzfrei, braucht keine Betäubung und hat keine Ausfallzeit.



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Dieser Beitrag dient der allgemeinen medizinischen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Untersuchung.